Digitale Revolution bei Banken

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Banken wollen bei der Bedienerfreundlichkeit ihrer Websites jetzt mit Internetriesen wie Facebook, Amazon, Google und Co. gleichziehen. Hier gibt es Nachholbedarf, wie eine Umfrage ergab.

Neue Bezahlfunktionen via Smartphone, Überweisungen über soziale Netzwerke und Finanz-Apps haben das (Finanz-)Leben der Bürger und Banken verändert. Laut einer Integral-Umfrage wissen drei von vier Befragten ihre Daten bei einer Bank sicherer als bei Google & Co.

Im Gegensatz dazu hält fast die Hälfte Nutzung und Design bei Facebook, Amazon und Google für besser. Deshalb hat die Erste Bank das neue Online-Angebot "George" (Name des ersten, vor über 100 Jahren erfundenen Autopiloten) entwickelt. Mitgeholfen haben Kunden und Mitarbeiter als Beta-User. "Wir wollen die digitale Revolution bei Banken anführen und mit George neue Maßstäbe setzen", erklärt Peter Bosek, Privatkunden-Vorstand der Erste Bank.

In Sachen Design und Bedienungsfreundlichkeit steht das neue Online-Angebot den Internetriesen Google & Co. um nichts nach: größere Übersichtlichkeit, intuitive Menüführung mit Farben und Gesichtern statt "Nummernkonten". IBAN und komplizierte Formulare sind somit Vergangenheit.

Mit SmartBanking bietet die Bank Austria persönliche Finanz- Beratung über Video-Telefonie, Telefon und online. Bereits 60.000 Kunden nutzen das innovative Internet-Service-Angebot regelmäßig.

Und auch bei der BAWAG P.S.K. geht CEO Byron Haynes verstärkt in Richtung "Multikanal": "Neben den 500 stationären Filialen nutzen mehr als 500.000 Kunden unser E-Banking und aktuell 140.000 unsere App am Smartphone und Tablet."

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