Digitalisierung: Kurz kündigt Homeoffice-Gesetz an

Homeoffice wird per Gesetz geregelt
Homeoffice wird per Gesetz geregeltDenise Auer
Nach dem Boom zu Corona-Zeiten soll ein Gesetz das Homeoffice auf solide Beine stellen. Kanzler Kurz holt dazu ÖGB und Wirtschaftskammer ins Boot.

Die Sozialpartner sollen Vorschläge für eine verbesserte gesetzliche Grundlage für die Arbeit aus dem Homeoffice erarbeiten. Darum wird sie Kanzler Kurz bei seiner "Erklärung" am Freitag im Kanzleramt ersuchen.

"Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt sehr. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung noch massiv beschleunigt. Wir brauchen daher ein modernes Arbeitsrecht, das auf die Erfordernisse des Homeoffice eingeht", sagt Kurz zu "Heute".

Bisher noch Einschränkungen und unklare Regelungen

Derzeit gebe es das Problem, dass eine generelle Anordnung von Homeoffice oder Telearbeit nicht möglich sei. Zudem sei nicht genau geregelt, welche Betriebsmittel zur Verfügung gestellt werden müssen. In einem Homeoffice-Gesetz könnte etwa die Pendlerpauschale in eine Homeoffice-Pauschale umgeändert werden. Änderungen sind auch bei den Ruhezeiten denkbar.

Telearbeit müsse einheitlich definiert werden, mit genauen Rechten und Pflichten für Arbeitgeber und -nehmer. Bereits seit Juli tagt eine Arbeitsgruppe im Arbeitsministerium, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzt. Zudem hat Arbeitsministerin Aschbacher eine Studie in Auftrag gegeben, bei der je 1.500 Arbeitgeber und -nehmer zum Thema befragt werden sollen.

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