Nachdem Anfang der Woche ein Aufschrei durch die internationale Presse ging, weil Jennifer Lopez in Turkmenistan dem nationalen Präsidenten des Binnenstaates am Samstag ein Geburtstagsständchen trällerte, wehrt sich der Megastar nun gegen den Vorwurf sie habe wissentlich für einen Diktator gesungen.
Im verschlafenen Turkmenistan, einem zentralasiatischen Binnenstaat am Kaspischen Meer, gehen die Wogen aktuell hoch. Der Grund: US-Star Jennifer Lopez (43) performte am Samstag vor dem turmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow (56) und sang zu Ehren seines Geburtstags ein Liedchen für ihn. Die Popdiva ließ sich für den Auftritt im kleinen Kreis sogar extra nach Turkmenistan einfliegen.
Was Lopez zu diesen Zeitpunkt noch nicht wusste: Internationale Menschenrechtsgruppen bezeichnen das Regime des Staatsoberhaupts als "eines der repressivsten der Welt". Mit ihrem privaten Auftritt erzürnte die schöne Latina nun naturgemäß die Gemüter verschiedenster Menschenrechtsvertreter.
"Ich habe von nichts gewusst!"
Nun rudert Lopez zurück und ließ durch ihren Sprecher verlautbaren, sie "habe von nichts gewusst" und hätte sich "sonst selbstverständlich nicht einfliegen lassen". Darüber hinaus sei "die Feier von der chinesischen Firma National Petroleum Corp. organisiert gewesen" und daher nicht als politischer Event zu klassifizieren.
Gurbanguly Berdimuhamedow ist Chef der Einheitspartei Turkmenische Demokratische Partei sowie der Staats- und Regierungschef des Landes Turmenistan.