Kein Ende der Kritik an Landeshauptmann Josef Pühringer, weil der den Mietvertrag für den Kongress "Verteidiger Europas" in den Linzer Redoutensälen nicht kündigen will. Neben Ex-Kanzler Franz Vranitzky sollen auch Protestnoten von Diplomaten eingegangen sein.
, weil der den Mietvertrag für den Kongress "Verteidiger Europas" in den Linzer Redoutensälen nicht kündigen will. Neben Ex-Kanzler Franz Vranitzky sollen bei LH Pühringer auch Protestnoten von Diplomaten eingegangen sein.
Der ehemalige SPÖ-Bundeskanzler Vranitzky fordert Pühringer laut Informationen des "Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) auf, "Oberösterreich das blamable Rechtsextremisten-Treffen zu ersparen".
Auch der Schauspieler Franz Froschauer, der immerhin den Bühnenkunstpreis des Landes Oberösterreich bekommen hat, schließt sich den Protesten gegen das Treffen von Vertretern der Rechten Szene und der Identitären am 29. Oktober in Linz.
Aber dem nicht genug: Dem Vernehmen nach soll es laut MKÖ auch schon aus dem näheren Ausland Protest gegen das Treffen gegeben habe.
So sollen der Botschafter Italiens und der Konsul von Luxemburg LH Pühringer ihre Bedenken mitgeteilt haben. Aus dem Büro des Landeshauptmanns wollte man das auf "Heute"-Anfrage allerdings nicht bestätigen.
Dem Protest angeschlossen hat sich auch der evangelische Bischof Michael Bünker. Er hat dem Landeshauptmann einen Brief geschrieben. Darin merkt er an, dass man dem Land nicht Gutes tue,wenn man solche Veranstaltungen zulässt.