Direktor deckt Rekord-Cluster an Wiener Schule auf

Die Corona-Fälle wurden zufällig entdeckt.
Die Corona-Fälle wurden zufällig entdeckt.Helmut Graf
An einer Wiener Schule in Hietzing gibt es 36 Corona-Fälle – Eine Lehrerin war ansteckend. Insgesamt sind vier Klassen betroffen.

Der Rekord-Corona-Cluster an einer Wiener Schule in Hietzing sorgt nun für große Besorgnis unter Eltern: Im Bundesinternat am Himmelhof wurden 34 Schüler der Unterstufe sowie eine Lehrerin und ein Lehrer positiv getestet. Das bestätigen der medizinische Krisenstab der Stadt Wien sowie Helmut Langegger, der Direktor des Diefenbach-Gymnasiums in Wien-Rudolfsheim gegenüber "Heute".

Beide Schulen haben eine Kooperation: "Wir sind im Haus des Internats mit vier Klassen untergebracht, die alle betroffen sind", erklärt er. Die Lehrerin war die Erste und Einzige mit Symptomen. "Daraufhin haben wir alle Schüler mit dem kostenlosen Gurgel-Bus testen lassen. Niemand hat sich krank gefühlt, wir wollten einfach nur auf Nummer sicher gehen." Der Umsicht des Direktors ist es wohl zu verdanken, dass die Fälle am vergangenen Freitag "per Zufallstreffer" überhaupt entdeckt wurden. Die betroffene Lehrerin hat einen schweren Verlauf, "alle anderen Infizierten sind symptomfrei, sie haben höchstens einen leichten Schnupfen", gibt der Direktor Entwarnung.

Langegger betont außerdem:

"Ich kann der Meinung wenig abgewinnen, dass es keine Ansteckung unter Kindern gibt."

Er fordert ein Umdenken im Umgang mit den steigenden Fällen und dass "zumindest die Oberstufen ins Distance-Learning geschickt werden". Am Himmelhof gibt es derzeit keinen Unterricht, die Klassen sind zu.

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