Kurz vor der Sperrstunde, 4.30 Uhr, waren in einer Disco in St. Pölten zwei 29-Jährige aneinander geraten. Einem hitzigen Wortgefecht folgte ein gegenseitiges Anschütten mit Getränken, kurz darauf flogen schon Gläser und Fäuste – 17 Polizisten beendeten die wüste Schlägerei.
Ein St. Pöltner (29) verlor dabei alle vorderen Zähne - jetzt kam es zum Wiedersehen vor Gericht in St. Pölten. Der Angeklagte, ein gebürtiger Kosovare, beteuerte: „Er hat mich Tschusch geschimpft." Das Opfer meinte jedoch: „Stimmt nicht, er begann zu stänkern und schlug dann zu."
Da einige Zeugen nicht erschienen waren und der Anwalt sogar einen Lokalaugenschein in der Disco beantragte, wurde die Verhandlung vertagt – es gilt die Unschuldsvermutung.
(Lie)