Diskonter Lidl überrascht Kunden mit dieser Neuerung

Eine Lidl-Filiale in Österreich. Symbolbild
Eine Lidl-Filiale in Österreich. SymbolbildLIDL
Alles neu beim Diskonter Lidl: Als Teil einer großen Umstellung des eigenen Filialkonzepts haben auch die gedruckten Preisschilder bald ausgedient.

Seit Monaten lässt die bekannte Supermarktkette Lidl eine Niederlassung nach der anderen umbauen und modernisieren. Alleine in Österreich werden dafür 100 Millionen Euro investiert, erzählt Austro-CEO Alessandro Wolf in einem Interview mit der "Kleinen Zeitung".

Der Diskonter will seine Kunden mit einem großzügigeren und wertigeren Filialkonzept beeindrucken. Alles soll "moderner, heller, schöner" werden. In Bregenz hat mit dem heutigen Freitag eine der ersten Filialen im neuen Design wieder geöffnet. Bis September soll die Hälfte aller Geschäfte umgestellt sein, der Rest bis 2023.

Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich
Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl ÖsterreichLIDL
Testbetrieb läuft bereits

Zudem will das Unternehmen Schwerpunkte auf Bio- und Regionalität setzen. Eine Maßnahme, die diese Zielsetzung unterstreicht: Obst wird nicht mehr per Flugzeug importiert. Mit diesem Schritt seien sie "die ersten in Österreich", so Wolf weiter.

Ebenso sollen ausgedruckte Etiketten aus Papier bald Geschichte sein. "Wir testen heuer digitale Preisschilder, wir gehen weg vom gedruckten Plakat und wir beobachten das Thema Selfscanning und Selfcheckout genau", beschreibt der Lidl-Chef die weitere Zielsetzung.

Jetzt wird's bunt – und digital

Auch in Deutschland sind die elektronischen Preisschilder in drei Filialen im Raum Heilbronn, Baden-Württemberg, bereits im Testbetrieb. Dort wird es jetzt bunt:  je nach Produktgruppen blinken die "Electronic Shelf Labels" in einer anderen Farbe. Das berichtet die "Lebensmittelzeitung".

Bio-Produkte werden hier beispielsweise mit einem grünen Schild ausgewiesen, glutenfreie Produkte mit Orange und reduzierte Ware mit Rot. Weitere Farben sind bereits in Planung.

Die Umstellung soll auch den Angestellten die Arbeit erleichtern. Sie müssen die Etiketten dann nicht mehr händisch umstecken, das Unternehmen profitiert von eingespartem Papier und Arbeitszeit. Zudem kann Lidl damit auch relativ kurzfristig auf Preissenkungen bei der Konkurrenz reagieren.

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