Disney holt James Gunn für "Guardians 3" zurück

Überraschende Kehrtwende: Der gefeuerte Regisseur darf den Comic-Movie-Blockbuster nun doch inszenieren.
Alte Tweets mit sensiblem Inhalt haben schon so manchen Hollywood-Star um seinen Job gebracht. Bevor James Gunn bei den Marvel Studios und somit bei Mutterkonzern Disney angestellt war und dort die "Guardians of the Galaxy"-Reihe zum Megahit machte, hatte er im Netz über Vergewaltigung gescherzt. Als die kontroversen Schmähs nach Jahren ausgegraben wurden, feuerte Disney den Regisseur über Nacht.

Gunns Fans starteten daraufhin eine Online-Petition, um ihm seinen Job wiederzubeschaffen. Die "Guardians"-Hauptbesetzung (unter anderem Chris Pratt und Zoe Saldana) beteiligte sich mit einem offenen Brief und appellierte an Disney, dem Filmemacher zu vergeben. Lange sah es so aus, als würden die Bemühungen keine Früchte tragen. Völlig überraschend bekam Gunn seinen Posten jetzt aber doch wieder.



CommentCreated with Sketch.1 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Einem Bericht von "Deadline" zufolge, traf sich der Disney-Vorsitzende Alan Horn während der letzten Monate mehrmals mit James Gunn, um über seine mögliche Rückkehr zu sprechen. Die ist nun Realität und sorgt in Hollywood für einen Präzedenzfall. Wenn sogar Disney einen Fehler eingesteht, können zahlreiche in Ungnade gefallene Stars auf eine späte Rehabilitierung hoffen. Zumindest, wenn sie über einen ähnlich großen Support wie Gunn verfügen.

Jetzt stellt sich freilich die Frage, wie es mit der DC-Karriere des Regisseurs weitergeht. Nachdem er die "Guardians" verlassen musste, heuerte ihn Marvels Konkurrent für den zweiten Teil der "Suicide Squad" an.



(lfd)

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