Konflikt um Kimmel eskaliert

Jetzt wird es heftig: Disney klagt Trump!

ABC und Disney ziehen wegen Einschränkungen der Meinungsfreiheit gegen die US-Regierung vor Gericht.
Newsdesk Heute
18.08.2026, 20:03
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Die Auseinandersetzung zwischen US-Moderator Jimmy Kimmel und Präsident Donald Trump spitzt sich weiter zu.

Nun hat der Disney-Sender ABC eine Klage gegen die amerikanische Medienaufsichtsbehörde FCC eingereicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kimmel ist Trump und seinen Anhängern seit Längerem ein Dorn im Auge. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Moderator nach Äußerungen zum tödlichen Attentat auf den radikalen Aktivisten Charlie Kirk vorübergehend von ABC abgesetzt ("Heute" hat berichtet).

Nach weltweiten Protesten durfte er aber bereits nach einer Woche wieder zurück auf Sendung.

Nach weltweiten Protesten durfte Kimmel bereits nach einer Woche wieder zurück auf Sendung.
REUTERS/Shannon Stapleton

Wie t-online unter Berufung auf die Washington Post berichtet, verschärfte ein weiterer Kimmel-Scherz über Melania Trump im Frühjahr den Konflikt.

Die Regierung erhöhte daraufhin den Druck auf ABC: Die FCC zwang mehrere Lokalsender des Netzwerks zu einer vorzeitigen Erneuerung ihrer Lizenzen und verwies auf laufende Ermittlungen wegen angeblicher Diskriminierung bei Disney-Tochtersendern.

Disney sieht Meinungsfreiheit bedroht

ABC und Mutterkonzern Disney werfen der FCC vor, mit den Maßnahmen das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verletzen.

In der Klage, die am Dienstag (18. August) bei einem Bundesbezirksgericht in Washington eingebracht wurde, heißt es, die Überprüfung der Sendelizenzen verstoße gegen den Ersten Verfassungszusatz der USA.

Zuerst wandte sich der Protest der Kimmel-Fans auch gegen die Disney Studios.
REUTERS/David Swanson

Der Fernsehriese sieht in den Ermittlungen eine "Vergeltungskampagne", da die Trump-Regierung die Programmgestaltung von ABC missbillige.

Die Spannungen zwischen der FCC unter dem von Trump eingesetzten Brendan Carr und ABC hätten sich in den letzten Monaten weiter zugespitzt.

Hintergrund sind auch Diversity-Fragen

Die FCC untersucht neben Diskriminierungsvorwürfen auch, ob die Talkshow "The View" den Gleichbehandlungsregeln der Behörde im Wahlkampf entsprechen.

Disney tritt in dem Verfahren ebenfalls als Klägerin auf.

{title && {title} } red, {title && {title} } 18.08.2026, 20:03