Djokovic investiert Millionen in Wiener "waterdrop"

Der serbische Tennisstar Novak Djokovic arbeitet mit dem Wiener Unternehmen "waterdrop" zusammen und sagt jetzt Plastikflaschen den Kampf an.
Der serbische Tennisstar Novak Djokovic arbeitet mit dem Wiener Unternehmen "waterdrop" zusammen und sagt jetzt Plastikflaschen den Kampf an.imago images/Shutterstock
Der (nicht unumstrittene) Tennis-Star Novak Djokovic investiert Millionen in das Wiener Unternehmen "waterdrop" und sagt Plastikflaschen den Kampf an.

Bereits Tennis-Ikone Serena Williams ist für ihre Investments in Unternehmen berühmt geworden. Doch sie ist nicht die Einzige. Viele Sportler denken an ein Leben nach der Karriere und suchen Anlagemöglichkeiten. Dass es sich bei den Millioneneinkünften der Sport-Stars allerdings nicht um Bausparer handelt, dürfte klar sein. 

waterdrop revolutioniert "Microdrinks"-Markt

2016 von Martin Murray, Christoph Hermann und Henry Murray gegründet, entwickelte waterdrop kleine, auflösbare Tabs, die Wasser Geschmack verleihen und Menschen dadurch animieren sollen, mehr zu trinken.

Im letzten Jahr hamsterte waterdrop dafür sogar 60 Millionen Euro von Investoren, um führender Anbieter zu werden und entwickelte unter anderem eine App, die an das Trinken erinnert und mit einem Chip im Flaschendeckel connected ist.

"Keine Plastikflaschen" mehr für Djokovic

In ihrer Kommunikation setzt waterdrop vor allem auf das Ende von Einweg-Plastikflaschen, um einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Dieses Ziel unterstreicht auch Novak Djokovic, der in einer Aussendung dazu meint: "Ich glaube, dass wir durch unsere Zusammenarbeit einen echten Beitrag leisten und alle Plastikflaschen auf der [ATP World] Tour abschaffen können." 

Obwohl Plastikflaschen mit dem Gang zur gelben Tonne recycelt und dadurch Rohstoffe gespart werden könnten, schaffen es weltweit 91 Prozent nicht ins Recycling-Zentrum. In Österreich liegt die Sammelquote der gesammelten PET-Flaschen immerhin bei 73 Prozent, laut "abfallwirtschonline.at".

Ein Pfand für PET-Flaschen und Alu-Dosen kommt 2025 in Österreich. 25 Cent pro Gebinde wird dann vom Gesetzgeber vorgeschrieben. In anderen EU-Ländern, wie Deutschland, gibt es diesen Pfand schon seit Jahren.

Comment Jetzt kommentieren Arrow-Right
Nav-Account mia Time| Akt:
Novak DjokovicTennisWienInvestor

ThemaWeiterlesen