Djokovic-Mutter fleht nun – "bitte, er ist kein Mörder"

Wenn er sich nicht impfen lassen will, dann habe sie als Mutter das zu akzeptieren, sagt Dijana Djokovic über ihren Sohn Novak. (11. Jänner 2022)
Wenn er sich nicht impfen lassen will, dann habe sie als Mutter das zu akzeptieren, sagt Dijana Djokovic über ihren Sohn Novak. (11. Jänner 2022)Screenshot Sunrise
Die Ungewissheit sei für die Familie sehr belastend, sagt die Mutter von Novak Djokovic gegenüber einem TV-Sehsender. "Lasst ihn spielen", bittet sie.

Die Mutter von Novak Djokovic hat in der Sendung "Sunrise" des australischen TV-Senders 7 plus ein Interview gegeben. Darin zeigt sie sich besorgt, dass ihr Sohn noch immer deportiert werden könnte. "Werft ihn nicht raus, er ist kein Politiker, kein Krimineller und kein Mörder, sondern der weltbeste Tennisspieler", sagte Dijana Djokovic.

Sie findet es auch nicht fair, dass nun nach dem Richter noch ein Minister über das Schicksal ihres Sohnes bestimmen kann. "Ich kenne die Gesetze in Ihrem Land nicht, aber ich verstehe nicht, dass ein einzelner Mann noch den Richter überstimmen kann."

Die Zeit seit der Einreise ihres Sohnes in Australien sei sehr belastend für die Familie gewesen. "Nicht in meinen wildesten Träumen hätte ich mir vorstellen können, was mit unserem Sohn passiert", sagte Dijana Djokovic. "Ist das real oder schaue ich einen Film?"

Wenn sich ihr Sohn nicht impfen lassen will, dann habe sie das als Mutter zu akzeptieren. Das sei seine Wahl, das sei ein Menschenrecht. Sie sei nicht gegen die Corona-Impfung. Aber wenn Novak gesund ist, warum soll er nicht spielen können?

"Lasst ihn spielen", bittet die Mutter von Novak Djokovic. Ihr Sohn sei übrigens bereit, das Australian Open wieder zu gewinnen, "mehr als je zuvor".

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