Beim Rasen-Klassiker in England werden einige Top-Stars nicht dabei sein. Russische und belarussische Spieler wurden ausgeschlossen.
Davon betroffen sind auch die beiden Top-10-Spieler Daniil Medwedew (aktuell sogar Zweiter im ATP-Ranking) und Andrej Rublew (8.). Aktuell würden aus den Top 50 fünf Männer bzw. acht Frauen in Wimbledon fehlen.
"Ich bin der Erste, der Kriege verurteilt. Die Zivilbevölkerung leidet. Ich bin selbst ein Kriegskind. Aber wenn sich die Politik in den Sport einmischt, ist das Ergebnis nicht gut", kritisiert der sechsfache Wimbledon-Champion Djokovic. "Die Entscheidung ist verrückt", schießt der Serbe hinterher.
Auch aus dem Kreml gibt es Unverständnis. Sprecher Dmitri Peskow sagt: "Ein weiteres Mal werden Sportler zu Geiseln irgendwelcher politischer Befangenheiten, politischer Intrigen, feindlicher Handlungen gegen unser Land gemacht. Das ist nicht hinnehmbar."