Djokovic spricht erstmals über den Skandal-Schlag

Novak Djokovic entschuldigt sich bei der Linienrichterin.
Novak Djokovic entschuldigt sich bei der Linienrichterin.Reuters
Novak Djokovic sorgte bei den US Open für einen Skandal! Nun spricht die Nummer 1 der Welt erstmals öffentlich über seine Disqualifikation.

Dominic Thiem krönte sich bei den US Open zum Grand-Slam-Sieger. Der Lichtenwörther schrieb 25 Jahre nach dem French-Open-Triumph von Thomas Muster österreichische Sportgeschichte. In der Nacht auf Montag setzte sich Thiem in einem packenden Finale gegen Alexander Zverev im Tie-Break des fünften Satzes durch.

Neben Thiem wird die unrühmliche Disqualifikation von Superstar Novak Djokovic in Erinnerung bleiben. Die Nummer 1 der Welt wurde im Achtelfinale aus dem Bewerb geworfen, nachdem er eine Linienrichterin mit einem Frustschlag mit dem Ball auf den Kehlkopf getroffen hatte.

Es war ein unabsichtlicher Schlag, für den sich Djokovic auf dem Platz und wenig später in den sozialen Medien in schriftlicher Form entschuldigte. Weil sich das Opfer seiner Aktion in weiterer Folge Anfeindungen von "Djoker"-Fans ausgesetzt sah, meldete er sich ein zweites Mal zu Wort, forderte Unterstützung für die Frau, die "überhaupt nichts dafür konnte". 

Nun, im Vorfeld des Sandturniers in Rom, spricht der Serbe erstmals bei einer Pressekonferenz über die Disqualifikation. Der 33-Jährige erklärt: "Wenn man den Ball so trifft und jemanden trifft, dann sind die Regeln klar. Ich habe es akzeptiert."

Djokovic weiter: "Natürlich war es ein Schock, die US Open so zu beenden. Es war hart zu akzeptieren, vor allem, weil ich mich gut und bereit gefühlt habe. Es kam total unerwartet und unabsichtlich."

Der Ausnahmeathlet will vergessen: "Je früher ich die Erinnerung hinter mir lassen kann, desto besser. Ich versuche, das Beste aus dem Vorfall zu machen. Ich werde hoffentlich klüger und mit mehr Erfahrung da heraus kommen."

Brisant: Djokovic kann nicht ausschließen, dass sich die hässlichen Szenen aus New York womöglich wiederholen könnten. "Ich kann nicht versprechen oder garantieren, dass mir etwas Ähnliches nicht wieder passieren wird. Ich versuche mein Bestes, aber im Leben ist alles möglich."

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