DNA klärt nach 2700 Jahren Kelten-Krimi!

Irgendwie sind wir doch Fußball-Weltmeister und CSI-Technik belegt es: Die berühmten Skelettfunde aus den Keltengräbern in Mitterkirchen wurden nun einer DNA-Untersuchung an der Gerichtsmedizin unterzogen. Der genetische Fingerabdruck zeigt: Die Wurzeln unserer Vorfahren liegen unter anderem in Spanien.
Die Ahnen der Oberösterreicher scheinen irgendwann einmal aus Spanien und Italien gekommen zu sein. Die Wissenschaftler haben fünf DNA-Daten aus der frühen Hallstattzeit durch eine internationale Datenbank gejagt. Das Ergebnis: Neben erblichen Übereinstimmungen aus Deutschland, Österreich und Tschechien dürften die Wurzeln der Oberösterreicher auch in den Mittelmeer-Ländern liegen. Außerdem ergab die Studie der bereits 1981 und 1990 gefundenen Überreste, dass zwei der bestatteten Kelten miteinander verwandt waren. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass die Bestattungskultur wie heute war, erklärt Jutta Leskovar von der Gesellschaft für Archäologie eine der Forschungsfragen.

Die DNA-Untersuchung war für die heimischen Forscher eine Premiere. Die Zusammenarbeit mit der Salzburger Gerichtsmedizin machte die Hightech-Begutachtung möglich.Jürgen Tröbinger

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