DNA-Test soll Frage nach Vater und Motiv klären

Am 6. Dezember wurde ein totes Baby in einem Gebüsch in Gänserndorf entdeckt. Nun fordert die Staatsanwaltschaft einen Vaterschaftstest.

Zwei Personen kommen laut Staatsanwaltschaft als Vater infrage. Mittels molekulargenetischer Untersuchung möchte man die Sache nun klären. Der Vaterschaftstest soll auch gleichzeitig dabei helfen, das Motiv für die Tat zu klären.

Anfang Dezember wurde ein Totes Baby in Weikendorf (Bezirk Gänserndorf) gefunden. Bei der Mutter handelt es sich um eine 18-Jährige. Bei ihrer Einvernahme gab die Schülerin an, dass sie nicht gewusst hätte, dass sie schwanger sei. Bereits am 7. November habe sie dann den Buben am Nachmittag zur Welt gebracht.

Wer ist der Vater?

Laut ihrer Aussage habe sie an dem Säugling keine Lebenszeichen bemerkt. "Sie habe keine Gewalt gegen das Kind ausgeübt, aber auch keine lebenserhaltenden Maßnahmen gesetzt", berichtet die Polizei.

Laut Medienberichten sei sich die 18-Jährige aber nicht sicher wer der Vater des Kindes ist. Demnach könnte es sowohl ihr 20-jähriger Freund sein als auch ein 16-Jähriger. Zwischen November und Dezember 2017 sei sie während einer Beziehungspause mit ihm zusammen gewesen.

(red)

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