Nach dem Nein zum Parkpickerl in Döbling wagt Bezirkschef Adi Tiller nun einen erneuten Vorstoß. Am Donnerstag wird im Bezirksparlament über eine neue Variante abgestimmt.
Der neue Vorschlag von Bezirksvorsteher Adi Tiller (ÖVP) sieht vor, dass das Parkpickerl zwar in ganz Döbling gilt (ausgenommen sind nur die Parkplätze am Kahlenberg und am Cobenzl sowie beim Krapfenwaldbad, der Wienerwald und die Höhenstraße) – allerdings nur von 14 bis 19 Uhr.
Heute, Donnerstag, ab 16 Uhr, wird das Bezirksparlament über diese "Regional"-Lösung abstimmen. "Ich rechne grundsätzlich mit einem 'Ja', ganz fix ist es aber noch nicht. Wir brauchen eine Mehrheit von mindestens 24 Stimmen", so Tiller zu "Heute".
Angenommener Antrag wird von Vassilakou geprüft
Wird der Antrag angenommen, prüfen Mitarbeiter von Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) den Vorschlag und dessen rechtliche Umsetzung: "Ich war persönlich bei ihr. Sie meinte, sie sagt nicht 'Nein' dazu, lässt es aber überprüfen", meint Tiller.
Grund für den erneuten Vorstoß nach dem mit 51,6 Prozent knappen "Nein" zum Parkpickerl im November 2016 sind teils dicht verparkte Gebiete wie etwa in Heiligenstadt, Spittelau, Oberdöbling, In der Krim und im Cottage-Viertel. Damit Klein- und Mittelbetriebe oder Berufsgruppen wie Lehrer nicht vom Parkpickerl betroffen sind bzw. Anrainer am Abend einen Parkplatz finden, soll das Pickerl nur von 14 bis 19 Uhr gelten. (cz)