Dom-Pfarrer Faber über leeres Lauda-Grab erstaunt

Toni Faber hielt die Totenmesse für Niki Lauda.
Toni Faber hielt die Totenmesse für Niki Lauda.www.picturedesk.com
Der Todestag von Niki Lauda jährt sich heute zum ersten Mal. Zahlreiche Weggefährten gedenken der Formel-1-Legende. An eine besondere Geschichte erinnert sich Dompfarrer Toni Faber.

Vor exakt einem Jahr, am 20. Mai 2019, verstarb Niki Lauda im Kreise seiner Familie. "Er fehlt uns überall, jeden Tag 24 Stunden", sagt seine Witwe Birgit heute. Auch das Formel-1-Team Mercedes, das der berühmteste Kapperl-Träger Österreichs zu fünf WM-Erfolgen führte, trauert um den PS-Giganten - und widmete ihm ein emotionales Video.

Eine spannende Episode weiß Dompfarrer Toni Faber in der "Bild" zu berichten. Der 58-Jährige hielt die Totenmesse für Lauda, besucht immer wieder das Grab seines Freundes. Aber: Eines Tages war der Sarg "verschwunden".  

Gruft musste betoniert werden

"Ich war ganz verwundert. Niki Lauda war nicht da. Das lag daran, dass die Gruft neu hergerichtet werden musste." Ein ganz normaler Vorgang, wie Faber erzählt. Die Gruft musste neu betoniert und verkleidet werden.

Mittlerweile ist Lauda in seine Gruft zurückgekehrt. Faber: "Jetzt ist das Grab wunderschön mit Marmor und mit Blumen geschmückt. Es sind dort immer wieder Grabkerzen von seiner Frau Birgit oder den Kindern, von Verwandten und Freunden. Es ist ein wunderbar gelegener Friedhof am Beginn der Weinberge, ganz in der Nähe des Wohnorts der Familie. Sie haben beim kurzen Spazierengehen die Chance, vorbeizuschauen und dem Niki Hallo zu sagen. Das Grab ist ein wunderbares Gedenken an ihn."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
SportFormel 1Niki Lauda

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen