Der Kriminalfall rund um die versenkten 100.000 Euro wird immer mysteriöser. Eine Spur führt von Wien in eine Gemeinde südlich von Wien. Und: Es gab bereits eine Festnahme.
Der wird immer mysteriöser. Eine Spur führt von Wien in eine Gemeinde südlich von Wien. Und: Es gab bereits eine Festnahme.
Ein herrenloser Schatz in der Donau, ein internationales Geflecht an Betrügern und Geldwäschern – die mittlerweile getrockneten Scheine aus der Donau sorgten für ein weltweites Medienecho und für rauchende Köpfe in Ermittlerkreisen.
"Wir wollen in Ruhe ermitteln", brummte ein Kriminalist sichtlich genervt am Donnerstag ob der vielen Fragen, Gerüchte und Vermutungen.
Mittlerweile gibt es auch spärliche Fakten: Zwei Verdächtige wurden ins Visier genommen, einer festgenommen, aber wenig später wieder freigelassen. Die Spur führt in eine 15.000-Einwohner-Gemeinde südlich von Wien und in ein bis zwei osteuropäische Staaten. "Wir müssen jetzt klären, ob das Geld definitiv im Zusammenhang mit Niederösterreich steht. Bis dahin sagen wir nichts mehr", so Polizeisprecher Johann Baumschlager.