Österreich

Donau Zentrum: Securitys tragen jetzt auch Defis

Einmalig in Österreich: Die Sicherheitskräfte im Donau Zentrum sind nun mit Defibrillatoren ausgestattet und können im Notfall rasch Leben retten.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:00

Allein in Österreich sterben jedes Jahr über 12.000 Menschen am plötzlichen Herztod – in den meisten Fällen ohne vorherige Warnzeichen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen (wie z.B. der Herzinfarkt) sind mit 43 Prozent nach wie vor die häufigste Todesursache.

Viele Personen, die einen plötzlichen Herztod erleiden, befinden sich an öffentlichen, stark frequentierten Plätzen, wie z.B. in einem Einkaufszentrum. Durch entschlossene Erste Hilfe und den raschen Einsatz eines Defibrillators könnten viele dieser Personen gerettet werden.

Daher hat das Donau Zentrum nun in einer gemeinsamen Initiative mit PULS, dem Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes, vier tragbare Defibrillatoren angekauft, um die Sicherheit im Einkaufszentrum zu erhöhen. "Die Sicherheitskräfte tragen die Defis direkt am Körper und können diese somit bei einer erforderlichen Wiederbelebung rasch einsetzen. Zudem werden sie vom Verein PULS in Erster Hilfe geschult", heißt es in einer Aussendung.

Kopietz: "Initiative ist Leuchtturmprojekt"

Am Mittwoch wurden die Defibrillatoren vom Wiener Landtagspräsidenten Harry Kopietz (SPÖ), der auch Präsident des Vereins Puls ist, dem Bezirksvorsteher der Donaustadt, Ernst Nevrivy (SPÖ), sowie dem Centermanager des Donau Zentrums, Matthias Franta, offiziell den Sicherheitskräften übergeben. "Die Initiative des Donau Zentrums ist ein Leuchtturmprojekt, da kein anderes Einkaufszentrum in Österreich so herzsicher ist. Auch wenn ich mir wünsche, dass die Defis nie eingesetzt werden müssen, ist es gut zu wissen, dass sie im Notfall Leben retten können," freut sich Kopietz über die Initiative. (Red)

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