Niederösterreich

Donaubrücke: Lastbeschränkung von fünf Tonnen ab Montag

Eine dauerhafte Sanierung der Donaubrücke Stein-Mautern erscheint unumgänglich. Ab Montag gilt eine Lastbeschränkung von fünf Tonnen.
Erich Wessely
03.12.2020, 15:17

Für die Donaubrücke Stein-Mautern erscheint nach Angaben des niederösterreichischen Straßendienstes vom Donnerstag eine "dauerhafte Sanierung in absehbarer Zeit unumgänglich". Aufgrund des Ergebnisses der Zustandserhebung 2020 werde die Lastbeschränkung auf fünf Tonnen herabgesetzt. Die neue Regelung gilt ab Montag.

"Dringend sanierungsbedürftig"

Die 1895 errichtete Brücke befindet sich dem Straßendienst zufolge aufgrund ihres Alters von 125 Jahren und des nicht unbeträchtlichen Verkehrsaufkommens von etwa 11.000 Kfz täglich "derzeit in einem verkehrssicheren, aber trotzdem dringend sanierungsbedürftigen Bauzustand". Die entsprechende Erhebung sei bereits von den üblichen sechs Jahren auf zwölf Monate verkürzt worden. Eine schon verhängte Lastbeschränkung von 16 Tonnen wurde im September 2020 auf neun Tonnen reduziert.

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Ab Montag werden es nur mehr fünf Tonnen sein. Als weitere Sofortmaßnahme nannte der Straßendienst die Umstellung im Winter von Salz auf Splittstreuung, "um den raschen Korrosionsfortschritt zu verlangsamen".

Erneuerungskonzept wird erarbeitet

Um die Benützung der Donauquerung sicherzustellen, werde nun an einem Instandsetzungs- bzw. Erneuerungskonzept gearbeitet, das gemeinsam mit der Region, dem Bundesdenkmalamt und dem Weltkulturerbe abgestimmt und zur Bewilligung eingereicht werden soll. Nach Abschluss der Genehmigungsverfahren solle man umgehend mit den Ausschreibungen und dem Bau einer temporären Behelfsbrücke anfangen. Nach Fertigstellung könne mit den eigentlichen Brückenbauarbeiten begonnen werden, so der Straßendienst