Von Freitag bis Sonntag werden bis zu 2,8 Millionen Besucher die Wiener Donauinsel rocken. Das größte kostenlose Open Air Festival Europas ist für die Sicherheitskräfte eine Herausforderung. 800 Polizisten und 300 Securitys sind standardmäßig pro Tag im Einsatz.
Weiterlesen: Das sind die Highlights am Donauinselfest 2023
Beim Auftritt von RAF Camora am Freitag (23.6.) wird mit einem besonders großen Andrang gerechnet. "Wir werden die Zahl der Securitys verdoppeln", so Projektleiter Matthias Friedrich. Es gehe vor allem darum, die Besucherströme zu leiten.
Schon an den Eingängen werden Fans durch 52 Schleusen auf das Gelände geleitet und gefilzt. Erlaubt sind nur Pet-Flaschen bis zu 0,5 Liter. "Glasflaschen und Dosen können Wurfgeschosse sein, sind verboten", so Friedrich. Auch Regenschirme sind tabu. Größere Speisen darf man nicht mitbringen. "Wir wollen keine Picknicks, die Wirte zahlen Standgebühr." Bei ihnen soll deshalb auch konsumiert werden. Höchstens ein Schokoriegel darf mitgenommen werden.
Verboten sind laut Hausordnung natürlich Waffen jeder Art und Gegenstände, die andere verletzen könnten. Auch Haustiere müssen zuhause bleiben. Pro Tag sind mindestens 50 Sanitäter und sieben Notärzte auf der Donauinsel.
Anders als bei der Regenbogenparade gebe es für das Donauinselfest "keine konkrete Bedrohung", so Friedrich. Aufgepasst wird trotzdem. Die gesamte Hausordnung gibt es auf der Donauinselfest-Seite.