Das alljährlich Donauinselfest lockt zahlreiche Festival-Fans in das größte Naherholungsgebiet Wiens um dort ausgelassen Party zu machen. Doch zuvor Rückt ATV am Mittwochabend die Insel in "ATV Die Reportage: Sommer auf der Donauinsel" ab 21:20 Uhr ins Zentrum.
Das alljährlich Donauinselfest lockt zahlreiche Festival-Fans in das größte Naherholungsgebiet Wiens um dort ausgelassen Party zu machen. Doch zuvor Rückt ab 21:20 Uhr ins Zentrum.
Von gratis Grillplätzen über ein vielfältiges Sportangebot bis hin zu dutzenden Lokalen und idyllischen Bademöglichkeiten – die Donauinsel ist das Erholungsgebiet der Wiener. Die künstliche Insel zwischen der neuen Donau und der Donau wurde im Jahr 1988 nach insgesamt 16 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Ursprünglich war das Gebiet vordergründig als Teil des Hochwasserschutzes für die Stadt Wien gedacht - mittlerweile hat es sich zu einem Freizeitparadies für die Bewohner der Hauptstadt entwickelt. In den heißen Monaten tummeln sich bis zu 190.000 Gäste auf der rund 21 Kilometer langen Insel.
Für ein friedliches Miteinander und das Einhalten der "Hausordnung" sorgt der "Inselservice". In Zweier-Teams radeln die Mitarbeiter über die gesamte Insel. Verstöße finden die mobilen Teams dabei genug: Besonders das Grillen an nicht gestatteten Plätzen ist ein häufiges Problem und nur selten reagieren die Betroffenen mit Einsicht. Die Inselservice-Mitarbeiter sind bereits des Öfteren in brenzlige Situationen geraten und wurden sogar schon mit Messern bedroht. Neben dem "Inselservice" ist auch die "Insel Soko" im Freizeitgebiet im Einsatz. Der schnelle Bautrupp der MA45 kümmert sich täglich um technische Akutfälle auf der gesamten Donauinsel. Egal ob kaputte Sitzmöglichkeiten, schadhafte Wege oder von Bibern angenagte Bäume – die Teams sorgen dafür, dass sich die Insel möglichst schnell wieder als perfektes Erholungsgebiet präsentieren kann.
Heuer feiert die Donauinsel ihr 25-jähriges Jubiläum. In diesem Vierteljahrhundert hat sich viel getan: Waren die Bars im Bereich der "Copa Cagrana" zu Beginn noch die Hot Spots des Wiener Nachtlebens, so kämpfen viele der Betreiber nun um das Überleben und so präsentiert sich die Lokalmeile mittlerweile heruntergekommen und verlassen.