Twitter kann ein Segen, aber auch ein Fluch sein. Davon kann wohl Präsident Trump derzeit ein Lied singen. Sein für ihn wichtigstes Sprachrohr hat ihn nämlich auf die Fact-Check-Liste gesetzt und damit einen kleinen Krieg angezettelt. Jetzt will Trump die sozialen Meiden kontrollieren (Heute berichete).
Für Donaustadt Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SP) scheint Twitter wohl auch eher ein Fluch als ein Segen zu sein. Auf Twitter erlaubte er sich ein kleines Faux-Pas. Er antwortete auf der Kurznachrichtenplattform einem User mit den Worten: "Ihre Stimme brauche ich nicht."
Bevor er diesen Tweet verfasste, ging es um einen Radweg im zweiundzwanzigsten Bezirk. "Zum Gymnasium Heustadelgasse führen keine Radwege, aber es gibt nagelneue Elterntaxi-Parkplätze", twitterte Blogger und Mitbegründer des Radportals "Bikemap":
Donaustadt-Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (alle SPÖ) antwortete mit einem verärgerten Tweet, dass er sich an die Rad Agenda 22 wenden wolle. Nur war sein Ansprechpartner genau von diesem Verein:
Auch ein weiterer Twitter-User fand das Kommentar "Ich brauche ihre Stimme nicht" des Bezirksvorstehers in einer Zeit kurz vor der Wien-Wahl als riskant. Er fragte in einem sarkastischen Ton nochmals nach, ob dies für die gesamte SPÖ gelte oder nur für den zweiundzwanzigsten Bezirk: