Donnerstagsdemo legt Verkehr in Wien lahm

Zum sechsten Mal findet die Demonstration bereits statt. Diese verursacht wie bereits in den Wochen zuvor erhebliche Staus.
"Es ist wieder Donnerstag" - Jede Woche gehen Tausende auf die Straße, um allen voran gegen Abschiebungen zu demonstrieren. Dieses Mal wollte man auch an die Jüdinnen und Juden gedenken, die im Zuge der Novemberpogrome in das Polizeigefängnis verschleppt wurden.

Um 17 Uhr trafen sich die ersten Demonstranten vor dem Polizeianhaltezentrum an der Roßauer Lände. Dort stand 1938 jenes Gefängnis, in welches man die Opfer brachte.

Rund 5.000 Menschen sollen durch die Innenstadt ziehen. Die Route ging von der Roßauer Lände über Türkenstraße, Hörlgasse, Währinger Straße, Schottengasse und Ring zum Parlament. Das führte zu teils erheblichen Verzögerungen auf Spittelauer und Roßauer Lände, Währinger Straße ab Schwarzspanierstraße, Obere Donaustraße, Universitätsstraße, Ring ab Schwarzenbergplatz sowie auf zahlreichen Zufahrten in die Innenstadt. (red)

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