Doppel-Termine, Anmeldung weg: Impf-Ärger geht weiter

Corona-Impfung
Corona-ImpfungMIGUEL RIOPA / AFP / picturedesk.com
Wien bekomme weniger Impfdosen als versprochen, klagte Gesundheitsstadtrat Hacker (SPÖ) kürzlich in "Heute“. Aber auch beim Impfservice krankt es.

Bereits am Freitag berichtete "Heute" über das Ehepaar K. (81, 87), das an der telefonischen Impf-Anmeldung scheiterte. Nicht aus eigenem Unvermögen, wie du hier nachlesen kannst. Erst ein Anruf beim Büro Hacker verhalf zum Impftermin.

Wie zwei neue Beispiele zeigen, läuft es bei der Termin-Koordination weiter nicht wirklich rund:

Am 26. Februar erhielt Leopold B. (92) per SMS eine Terminerinnerung für die erste Teilimpfung am 27.2. um 10.15 Uhr im Impfzentrum Gasgasse. Am 27.2. um 12.31 Uhr folgte eine SMS mit einem Termin am 16.3. um 9.10 Uhr im TownTown Impfzentrum. Auch für die zweite Teilimpfung wiederholte sich das Spiel. Immerhin: Mittlerweile ist der Margaretener geimpft.

Weiterer Fall: Ein Herzpatient (80) hatte sich zur Impfung angemeldet, bekam per Mail eine Bestätigung. Nach langem Warten auf einen Termin ergab ein Anruf bei 1450, dass im System keine Anmeldung verzeichnet sei.

Vom Büro Hacker heißt es zu "Heute": "Durch Mehrfach-Anmeldungen kann es zu doppelten Terminvergaben kommen. Das echte Problem ist der Impfstoff-Mangel."

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