Kurz nach 17:00 Uhr wurde der Notruf der steiermärkischen Polizei von einer Zeugin darüber informiert, dass sie am Gelände des Zentralfriedhofs in Graz zwei Personen blutüberströmt und regungslos vorgefunden hätte.
Die vor Ort eintreffenden Polizisten konnten die bereits verstorbenen Personen auffinden, welche offensichtlich durch eine Schussverletzung im Bereich des Kopfes zu Tode kamen.
Ersten Ermittlungen durch Beamte des steiermärkischen Landeskriminalamts zufolge habe der Ehemann zuerst seine Frau mit einer Pistole erschossen, worauf er sich anschließend selbst unweit entfernt seiner Frau mit der Waffe richtete.
Eine Schusswaffe wurde von den anwesenden Polizisten direkt am Tatort aufgefunden.
Ein von den Beamten am Tatort aufgefundener Abschiedsbrief ergab Aufschlüsse über das Motiv.
So haben sich die Eheleute aufgrund des schlechten Zustandes der, an den Rollstuhl gebundenen, Frau dazu entschlossen gemeinsam aus dem Leben zu scheiden.
Die zweite Bluttat ereignete sich laut "Kronen Zeitung" gegen 18.00 Uhr in Graz-Eggenberg in der Vinzenzgasse! Ein Streit zwischen zwei Männern war offenbar aus dem Ruder gelaufen.
"Ein Mitte-60-Jähriger hat einem Mitte-30-Jährigen dabei eine tödliche Stichverletzung im Halsbereich zugefügt", erklärte Polizeisprecher Michael Martinelli gegenüber der "Krone". Der Täter wurde festgenommen, die Ermittlungen laufen.