Doskozil muss noch drittes Mal operiert werden

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil während einer Landtagssitzung am Donnerstag, 14. November 2019, im Landhaus in Eisenstadt.
Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil während einer Landtagssitzung am Donnerstag, 14. November 2019, im Landhaus in Eisenstadt.Bild: picturedesk.com
Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) wollte im Rahmen seiner Budgetrede Klarheit über seinen Gesundheitszustand schaffen.

Nach Doskozils zweiter Stimmband-Operation nahm der burgenländische SPÖ-Landeshauptmann am Donnerstagabend im Landtag im Rahmen seiner Budgetrede Stellung zu seinem Gesundheitszustand. Die Operation sei erforderlich gewesen, "weil im hinteren Kehlkopfbereich sich eine Beeinträchtigung abgezeichnet hat".

Doskozil verweist darauf, dass es "viele Gerüchte gibt. Es ist kein Krebs, es ist nicht lebensbedrohlich. Das ist die Unwahrheit, das stimmt nicht". Es sei eine schwierige Situation für einen Politiker, der versuche, mit Stimmtraining und anderen Methoden seine Stimme wieder zu erlangen. "Es gab veritable Gerüchte, dass ich Krebs habe und mein Amt niederlege", so Doskozil. Richtig sei, dass durch die letzte Operation "an einer sehr schwierigen Stelle des Kehlkopfes" die Problematik nicht vollständig beseitigt wurde.

Dritte Operation angekündigt

Doskozil kündigt deswegen an, dass er sich im ersten Halbjahr 2020 einern neuerlichen, dritten Stimmband- beziehungsweise Kehlkopf-Operation unterziehen muss. "Ich will kein scheinheiliges Mitleid, ich will nicht dass mit der Beeinträchtigung Politik gemacht wird. Ich will genauso behandelt werden wie jeder andere Politiker hier und jeder andere Mensch", so Doskozil abschließend vor seiner Budgetrede.

Doskozil klang bei seiner Rede deutlich heißer und angeschlagen, betonte allerdings, dass ihn seine Stimme und die Operation in keinerlei Weise an seiner politischen Arbeit hindere. Vor rund zwei Wochen unterzog sich burgenländische SPÖ-Chef der Stimmbandoperation im Wiener AKH. Um die Genesung nicht zu gefährden, wurde ihm von den Ärzten ein Sprechverbot erteilt. Es war der zweite Eingriff innerhalb von 15 Monaten.

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