Doskozil will gekündigte Mitarbeiter übernehmen

Hans Peter Doskozi übt Kritik an den Vorgängen innerhalb der SPÖ.
Hans Peter Doskozi übt Kritik an den Vorgängen innerhalb der SPÖ.Bild: picturedesk.com
Die Kündigung von 27 Mitarbeiterin in der SPÖ-Bundesparteizentrale schlug hohe Wellen. Burgenlands Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil möchte nun einige Betroffene in der Landespartei übernehmen.
Die SPÖ kommt nicht zur Ruhe. Am Donnerstag wurden 27 Mitarbeiter in der Bundesparteizentrale in Wien gekündigt – per Mail und mit kuriosem Inhalt, "Heute.at" berichtete.

Keine Personaldebatte



Die Vorgehensweise schlug in der Öffentlichkeit hohe Wellen. Und auch Hans-Peter Doskozil übte Kritik. Zu den Kündigungen per Mail meinte der burgenländische Landeshauptmann in der Tageszeitung "Österreich": "Das geht nicht. Ich habe persönlich Druck gemacht, dass es für jeden einzelnen eine Lösung geben muss, mit der der Betroffene gut leben kann. Wir können auch den einen oder anderen im Burgenland beschäftigen."

CommentCreated with Sketch.30 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Landespartei werde demnach einen Teil der Mitarbeiter auffangen. Auf Personaldebatten möchte sich der 49-Jährige nicht einlassen: "Wir sollten in der SPÖ nicht schon wieder denselben Fehler machen und glauben, dass nur wenn man eine Person austauscht, alle grundlegenden Probleme der SPÖ verschwinden. Wir müssen endlich unsere inhaltliche Schwäche und unsere inhaltlichen Differenzen klären."

Um Inhalte gehe es also. Doch wie soll die SPÖ etwa im Punkt "Migration" agieren? Laut Doskozil steht "Integration vor Zuzug" im Mittelpunkt. "Da gibt es eine klare definierte Positionierung, die ich gemeinsam mit Peter Kaiser erarbeitet habe. Es gibt rechtliche Rahmenbedingungen und die müssen konsequent umgesetzt werden."

Auch setzt sich der Burgenländer für faire Einkommen ein: "Das heißt 10 € netto die Stunde ist jede ordentliche Arbeit wert. Da werden wir weiter Druck machen."

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