So skurril wurden die 27 SPÖ-Mitarbeiter gekündigt

Die SPÖ kommt nicht zur Ruhe. Am Donnerstag bekamen nun 27 Mitarbeiter der Partei ihre Kündigung – per Mail und mit kuriosem Inhalt.
Nachdem erst vor wenigen Tagen durchgedrungen ist, dass über ein Viertel der Belegschaft der SPÖ-Zentrale in der Löwelstraße in Wien gekündigt werden soll, wissen nun jene 27 der 102 Mitarbeiter Bescheid, die die Kündigung trifft. Und wieder dürfte der Unmut groß sein, dieses Mal über die Art der Kündigung. Mit den Mitarbeitern sei nicht gesprochen worden, schreibt die "Wiener Zeitung", sie bekamen Mails zugeschickt.



Auch der Inhalt sorgt für Verwirrung. Wie zitiert wird, heißt es in der elektronischen Post: "Aufgrund der äußerst angespannten finanziellen Situation der SPÖ werden wir bedauerlicherweise gezwungen sein, zum Jahresende das mit Dir bestehende Anstellungsverhältnis zum 31.3. 2020 zu kündigen. Bitte verstehe dieses Schreiben nicht als Kündigung, sondern als schlichte Information."

CommentCreated with Sketch.39 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Betroffene sollen Lebenslauf mitbringen

Die Betroffenen sollen ohne Vorwarnung diese "Informationsschreiben" bekommen haben. In den Mails von Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch und der Personalabteilung soll auch von einer "sozial verträglichen Lösung für alle Beteiligten" die Rede sein. Wie diese aussehen könnte, soll allerdings noch nicht feststehen. Aber es gibt noch weitere Zeilen in dem Mail.



So heißt es: "Wir versuchen derzeit auch, bei anderen Gesellschaften oder Organisationen Arbeitsplätze für Dich und andere KollegInnen, von denen wir uns ebenfalls trennen werden müssen, Ersatzarbeitsplätze zu finden." Zu einer bald folgenden "Besprechung" sollen die Mitarbeiter nun Lebensläufe, Dienstzeugnisse und andere Nachweise mitbringen, um potentielle Arbeitsplätze prüfen zu können.

"Unpackbar!"

Der Unmut um die Roten ist groß. Die Bundesfrauensprecherin der Jungen Generation der SPÖ Patricia Katsulis twitterte: "Wenn du glaubst, dass es gar nicht mehr schlimmer geht - und dann werden die betroffenen Mitarbeiter*innen per Mail über die Kündigung informiert. Unpackbar!" Ein böses Smiley postete SPÖ-OÖ-Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer auf die Nachricht:





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