Drahtfalle zertrümmerte Arm von Lehrer

Der Wiener Alexander J. stürzte mit dem Rad über ein mutwillig gespanntes Drahtseil. Er wird seinen Arm womöglich nicht mehr richtig bewegen können.

Er fuhr die Strecke von der Hütteldorfer Straße in Wien-Penzing über den Urban-Loritz-Platz in Neubau täglich. Doch am 1. Mai geriet Alexander J. dort mit seinem Rad in eine heimtückisch gespannte Drahtseilfalle. Der 30-jährige Wiener stürzte und verletzte sich schwer. Sein rechter Ellbogen wurde dabei zertrümmert, "die OP im AKH hat vier Stunden gedauert und war sehr kompliziert", erzählt der 30-Jährige im "Heute"-Gespräch. Nun trägt er eine Hightech-Schiene.

Einschränkung im Alltag

"Ich habe 13 Schrauben und mehrere Metallplatten im Arm. Ich weiß nicht, ob ich ihn je wieder normal biegen oder strecken kann", ist der Englischlehrer erschüttert. Eine intensive Physiotherapie und starke Schmerzmittel bestimmen nun seinen Alltag. "In den ersten Tagen im Spital habe ich so einen Hass auf die unbekannte Person verspürt, die das Drahtseil gespannt hat." Der Wiener Lehrer muss wegen der Drahtfalle sogar "das Schreiben neu erlernen. Ich hoffe, das klappt im neuen Schuljahr dann an der Tafel." Die Lust aufs Radfahren ist Alexander J. dennoch nicht vergangen: "Im Gegenteil, ich vermisse es, muss aber mindestens drei Monate pausieren."

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren vorübergehend abgebrochen. "Uns fehlen derzeit leider brauchbare Hinweise", bedauert Sprecherin Carmen Kainz gegenüber "Heute".

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