Aufregung am Montagabend im Wiener Prater: Die "Wilde Maus" blieb plötzlich stehen. Fünf Personen saßen in zwei Wagen fest und mussten von der Feuerwehr aus der Höhe gerettet werden.
Gegen 19.30 Uhr kam es am Montag bei der beliebten Prater-Achterbahn "Wilde Maus" zu einer Störung. Das Fahrgeschäft kam zum Stillstand, mehrere Besucher konnten die Bahn daraufhin nicht mehr selbstständig verlassen. Insgesamt saßen fünf Personen in zwei Fahrwagen fest – in schwindelerregender Höhe.
Die Berufsfeuerwehr Wien rückte mit mehreren Spezialkräften, unter anderem der Sondereinsatz- und Seiltechnikgruppe, an. Bei einem der beiden Wägen kam eine Drehleiter zum Einsatz. Deutlich aufwendiger gestaltete sich die Rettung aus dem zweiten Wagen: Hier wurde ein Teleskopmast eingesetzt, zudem stiegen speziell ausgebildete Feuerwehrleute zu den eingeschlossenen Fahrgästen auf. Ein Leserreporter-Video zeigt den Einsatz vor Ort.
Auch Kräfte der Sondereinsatz- und Seiltechnikgruppen standen im Einsatz. Nach und nach konnten alle fünf Personen sicher aus der Achterbahn gerettet und am Boden an die Berufsrettung Wien übergeben werden.
Im Zuge eines knapp zweistündigen Einsatzes gelang es den Florianis letztendlich, die fünf Gefangenen zu retten. Drei der fünf Geretteten wurden von den Einsatzkräften der Berufsrettung noch vor Ort medizinisch versorgt.
Eine Einlieferung ins Krankenhaus war nach ersten Informationen bei keiner der betroffenen Personen notwendig. Der aufwendige Feuerwehreinsatz dauerte bis etwa 21 Uhr. Warum die "Wilde Maus" plötzlich zum Stillstand gekommen war, bleibt zunächst nicht bekannt.