Glimpfliches Ende nach einem Sturz in den Hochwasser führenden Inn. Der Hilfe von 40 engagierten Passanten ist es zu verdanken, dass ein 19-Jähriger in der Nacht auf heute gerettet wurde.
Der 19-Jährige war gestern Nacht in Schärding aus Versehen in den Inn gestürzt. Die Temperatur des Flusses betrug zu dieser Zeit nur 12 Grad. Mit letzter Kraft krallte er sich schließlich an einem Baum fest, um nicht von den Fluten mitgerissen zu werden. Eine Passantin entdeckte den verzweifelt um sein Leben ringenden Mann. Zusammen mit anderen Passanten bildete sie eine Menschenkette, um ihn festzuhalten.
Der Gruppe gelang es schließlich, den Mann vor dem Abtreiben und dem wahrscheinlichen Tod zu bewahren. Eine Bergung war nicht möglich, da sich die Unglücksstelle an einer steilen Böschung befand. Ein Feuerwehrboot zog den 19-Jährigen aus dem Wassser. Schwer unterkühlt wurde er nach der Erstversorgung ins Krankenhaus Schärding eingeliefert.