Dramatische Szenen spielten sich am Freitag in unmittelbarer Nähe zur Wiener Reichsbrücke ab. Wie die APA berichtet, ereigneten sich die turbulenten Szenen gegen 13.00 Uhr. Demnach hätten zwei Passanten einen spärlich bekleideten Mann in der Donau entdeckt, der sich nur mit letzter Kraft gegen die Fluten stemmen konnte.
Das Duo griff ohne zu Zögern ein und rettete den Verunglückten aus dem nur fünf Grad kalten Gewässer. Im Anschluss daran leisteten die beiden Männer im Alter von 27 und 42 Jahren weitere wertvolle Erste Hilfe und setzten die Rettungsketten in Gang. Als die Rettungskräfte beim 34-jährigen Patienten ankamen, hatte dieser nur eine Körpertemperatur von nur 31 Grad – akute Lebensgefahr!
Wie die Presseagentur weiter berichtet, konnte der stark Unterkühlte lebend ins Krankenhaus transportiert und dort stabilisiert werden. Warum der Mann im Bereich Handelskai (Wien-Leopoldstadt) ins Wasser ging ist nicht klar. Laut Polizeisprecher Christopher Verhnjak könnte eine psychische Erkrankung des Mannes ein möglicher Hintergrund sein.