Drehbuch-Legende William Goldman ist tot

Der zweifache Oscar-Preisträger verstarb am 16. November im Kreis seiner Familie in Manhattan.

William Goldman machte sich einen Namen, als Hollywood noch nicht von Reboots, Blockbustern und Comic Movies dominiert wurde. Anfang der Sechziger stieg der Schriftsteller ins Film-Biz ein und erarbeitete sich den Ruf eines genialen Geschichtenerzählers.

Mit "Butch Cassidy and the Sundance Kid" begründete Goldman das moderne Buddy-Genre. Der Western mit Robert Redford und Paul Newman brachte ihm 1970 auch seinen ersten Oscar ein (bestes Original-Drehbuch). Academy Award Nummer zwei folgte 1977 für den Watergate-Thriller "Die Unbestechlichen" (bestes adaptiertes Drehbuch) mit Robert Redford und Dustin Hoffman.

Zahlreiche andere Klassiker gehen ebenfalls auf das Konto von William Goldman, so etwa "Die Brautprinzessin", "Der Marathon-Mann" (in beiden Fällen schrieb er Roman und Drehbuch), die Stephen-King-Verfilmung "Misery" und "Die Frauen von Stepford".

Vielen Skripten verpasste Goldman nachträglich den Feinschliff, ohne in den Credits aufzuscheinen, darunter "Eine Frage der Ehre" (mit Tom Cruise und Jack Nicholson), "Papillon" (mit Steve McQueen und Dustin Hoffman) und "Ein unmoralisches Angebot (mit Robert Redford, Woody Harrelson und Demi Moore).

(lfd)

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