In gut einem Jahr startet das "Sommermärchen Teil zwei", geht die Europameisterschaft 2024 in Deutschland über die Bühne. Gespielt wird dabei in Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, Stuttgart und München.
Die Qualifikation dafür hat bereits begonnen, Österreich feierte zum Start zwei Pflichtsiege gegen Aserbaidschan und Estland, im Juni folgen dann die Duelle gegen Belgien und Schweden – die härtesten Konkurrenten für einen Platz unter den besten zwei der Gruppe, der gleichbedeutend mit dem fixen EM-Ticket ist.
Noch völlig offen ist hingegen, wo die beiden darauffolgen Europameisterschaften ausgetragen werden. Die UEFA machte am Mittwoch die Kandidaten aber endgültig offiziell. Für die Turniere 2028 und 2032 gibt es demnach jeweils zwei Bewerbungen. Für 2028 reichten Großbritannien und Irland in einer gemeinsamen Bewerbung sowie die Türkei ihre Unterlagen ein, für das Turnier vier Jahre später steht neuerlich die Türkei oder Italien zur Wahl.
In der britischen Bewerbung finden sich jedoch zwei Stadion-Überraschungen. Denn das legendäre Old Trafford, die Heimstätte von Manchester United, findet sich nicht im Kreise der zehn Stadien. Der Grund dafür sind mögliche Sanierungsmaßnahmen, wie Manchester United gegenüber "Sky Sports" bekannt gab. Auch die Anfield Road, das Stadion vom Erzrivalen Liverpool, ist nicht im Kreise der zehn Spielorte. Der Grund dafür ist das zu kurze Spielfeld. Das ist nämlich nur 101 Meter lang, erfüllt nicht die Anforderung von 105 Metern.
Stattdessen wurden Wembley, das Tottenham Stadium, das Emirates Stadium (Manchester City), das noch in Bau befindliche Everton Stadium, der St. James´ Park von Newcastle und der Villa Park von Aston Villa, sowie das Principality Stadium in Cardiff, der Hampden Park in Glasgow, der Casement Park in Belfast und das Aviva Stadium von Dublin als Spielorte benannt.
Wie der europäische Fußballverein nun mitteilte, seien sämtliche Dossiers und Unterlagen der Bewerber nun eingegangen. In den nächsten Wochen wolle die UEFA die Bewerbungen nun genau prüfen. Die Vergabe beider EM-Turniere durch das Exekutivkomitee wird für Oktober erwartet.
Ursprünglich wollte sich auch Russland als Ausrichter für beide Europameisterschaften bewerben, doch die UEFA schloss Russland als EM-Ausrichter wegen des Angriffskrieges gegen die Ukraine jedoch vom Bewerbungsprozess aus.