Drei Feuerwehr-Einsätze wegen grantiger Wienerin

Bei Einsatz 2 mussten Feuerwehr und Polizei nach der Frau suchen.
Bei Einsatz 2 mussten Feuerwehr und Polizei nach der Frau suchen.Bild: Kein Anbieter/Matthias Lauber/Symbolbild
Drei Mal wurde eine Feuerwehr aus dem Mühlviertel nachts aus dem Schlaf gerissen – weil eine Urlauberin aus Wien unzufrieden war.
Das erste Mal war's Pech, das zweite Mal Dummheit, das dritte Mal eine Unverschämtheit …

Eine unzufriedene Urlauberin aus Wien beschäftigte binnen 25 Stunden drei Mal (!) Feuerwehr und Polizei im Mühlviertel.

Die ganze Geschichte:

CommentCreated with Sketch.22 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Einsatz 1: Mitten in der Nacht hatte die Wellness-Urlauberin (50) das Hotel im oö. Bezirk Rohrbach verlassen. Allerdings vergessen, ihre Schlüsselkarte mitzunehmen. Um trotzdem wieder ins Hotel zu kommen, zwängte sie die Tür auf – und löste damit Brandmeldealarm aus. Die Feuerwehr rückte an. Volles Programm. Aber zum Glück klärte sich schnell alles auf.

Einsatz 2 (etwa 18 Stunden später): Die Urlauberin wurde von Passanten beobachtet, wie sie – nahe eines Waldstücks – ihre Winterjacke auszog (übrigens bei Temperaturen um den Nullpunkt) und dann in Stöckelschuhen im Wald verschwand. Folge: Die Passanten alarmierten Polizei und Feuerwehr. Eine zweistündige Suchaktion nach der Wienerin folgte, ehe sie gefunden werden konnte.

Einsatz 3 (weitere 7 Stunden später): Die Urlauberin kam auf ihrem Zimmer drauf, dass sie noch etwas haben wollte (ob es etwas zu Essen war oder was anderes, konnte im Nachhinein nicht mehr herausgefunden werden), konnte aber im Hotel niemanden erreichen. Was tat sie? Sie drückte einfach den Brandmeldeknopf. Und erneut musste die Feuerwehr anrücken.

Einsätze werden teuer

Jetzt reichte es aber den Einsatzkräften aus St. Stefan am Walde. Sie stellen die Frau zur Rede, die meinte nur, dass sie "unzufrieden" sei.

Diese Unzufriedenheit wird sie aber jetzt ziemlich teuer kommen. Die Rechnung sei laut Feuerwehr zwar noch nicht gestellt, aber für die Einsätze werde die Frau einige Hundert Euro zahlen müssen.

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