Fussball

Drei Flieger, vier Busse: Bayern mit Umwelt-Aufreger

Die Bayern sorgen abseits des Spielfelds für Wirbel. Grund: Die Anreise zu einem Auswärtsspiel und die Umweltsünder-Frage.
Heute Redaktion
17.05.2022, 07:09

Bayern München hat die Saison mit einem 2:2 in Wolfsburg abgeschlossen. Für Gesprächsstoff sorgte nicht nur das dritte sieglose Spiel in Serie, sondern auch die Anreise von München nach Wolfsburg. Die Bayern ließen sich die Reise so einiges kosten – auch umwelttechnisch.

Wie die "Bild" schreibt, wurden drei Privatjets der Firma Private Wings eingesetzt. Am Freitag reiste die Mannschaft mit zwei Maschinen vom Flughafen Oberpfaffenhofen in der Nähe von München in Richtung Wolfsburg. Die beiden Vorstandsmitglieder Oliver Kahn und Jan-Christian Dreesen folgten mit einer kleinen Maschine am Samstag zu zweit nach Wolfsburg und danach wieder zurück.

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Auch vier Busse wurden eingesetzt, zwei in Wolfsburg und zwei in München. Das Brisante an dem Trip: Der deutsche Serienmeister ist Mitglied der bayrischen Klima-Allianz – nicht ganz passend zur Flugshow. Ein möglicher Grund für die Art der Reise: Am Abend fand noch die offizielle Meisterfeier statt. In Tracht wurde der zehnte Titel in Serie gefeiert.

Trotz Meisterschaft sorgten die Bayern zuletzt für eine Menge Wirbel. Es gibt viele Nebenschauplätze im Klub. Der größte: ein möglicher Wechsel von Robert Lewandowski, für den ÖFB-Legionör Sasa Kalajdzic kommen könnte. Weltfußballer "Lewa" würde die Bayern gerne verlassen. Klub-Boss Oliver Kahn sprach aber ein Machtwort. Vor Sommer 2023 gehe nichts für den Torjäger, sagte er mit Verweis auf dessen Arbeitspapier. "Diesen Vertrag wird er erfüllen – basta!"