Fussball

Drei Fußballer nach Bayern-Match spitalsreif geprügelt

In Bayern wurde ein Fußballsieg von einer Attacke überschattet. Drei Fußballer wurden verprügelt und mussten ins Spital.
20 Minuten
20.04.2022, 15:26

Am Ostermontag kam es in Bayreuth zu einem Spitzenspiel der Regionalliga Bayern, also der vierten Liga in Deutschland. Die Zweitvertretung des FC Bayern war zu Gast bei der Spielvereinigung Bayreuth. Erster gegen Zweiter – 10.000 Fans waren vor Ort und sahen, wie die Bayreuther das Spiel gegen den FC Bayern gleich mit 4:0 gewannen. Unter den Torschützen war mit Nicolas Andermatt, dem Sohn von Martin Andermatt, auch ein Schweizer. Mit dem Sieg machten die Bayreuther einen riesigen Schritt in Richtung der dritten Liga.

Am Abend wollten die Spieler das tolle Ergebnis mit einem Teamevent feiern. Der Event wurde jedoch von einer brutalen Attacke überschattet. Der Verein schreibt in einer Mitteilung: "Drei unserer Spieler wurden am Rande eines Mannschaftsabends in der Innenstadt von mehreren Personen auf das Allerübelste zusammengeschlagen." Zwei Spieler mussten in die Intensivstation eingeliefert werden. Ein Akteur liegt aufgrund einer schweren Kopfverletzung noch immer im Spital, so der Verein.

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"Keine Bayern-Fans"

Der Klub schilderte den Vorfall wie folgt: "Noch am Boden liegend traten die Täter auf das bewusstlose erste Opfer ein – der Spieler hatte Glück im Unglück. Auch durch das couragierte und schnelle Eingreifen seiner beiden Teamkameraden wurde Schlimmstes verhindert." Um welche Spieler es sich gehandelt hat, teilte der Verein nicht mit. Im Vorfeld des Angriffs sollen die Täter bereits andere Personen angepöbelt haben. Die Polizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen.

Bei den Angreifern soll es sich nicht um gefrustete Fans des FC Bayern gehandelt haben. "Um Vermutungen zu vermeiden und direkt zu entkräften, möchten wir hiermit klarstellen, dass es sich bei den Tätern augenscheinlich nicht um Anhänger des FC Bayern handelte", so der Verein weiter.

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