Trauriger Gift-Tod im Naturpark Buchenberg in Waidhofen an der Ybbs: Ein Unbekannter vergiftete mit Eibenzweigen drei Hasen und tötete dadurch nicht nur die süßen Langohren, sondern nahm zugleich zwei Würfen Hasenbabys ihre stillenden Mamis. Die kleinen Hoppler müssen jetzt mit der Fläschchen großgezogen werden.
Futterprobleme wegen Hamsterkäufen
Seit Wochen heißt es aus der Leitung des Tier- und Naturparks, es sollen keine ungeeigneten Lebensmittel oder Pflanzen an die Tiere verfüttert werden. "Der Tierpark ist kein Ablageplatz für die verdorbenen Hamsterkäufe der letzten Wochen", betont Michaela Kikinger vom Naturpark. Es ist unklar, ob die Vergiftung der drei Hasen absichtlich geschah, oder die böse Folge einer gut gemeinten Fütterung war.
Die Corona-Krise macht auch den Park-Betreibern schwer zu schaffen, denn das Futtermittel wird knapp. Dennoch darf nicht alles, was nicht gebraucht wird einfach verfüttert werden. Um dies besser überwachen zu können werden nun Kameras installiert, damit weiter Vergiftungen von Tieren verhindern zu können.