Drei Häuser im 22. Bezirk niedergebrannt

Am Silvesterabend brannten in Wien-Donaustadt drei Häuser. Die Feuerwehr war stundenlang mit über 70 Mann ausgerückt. Peter K., der Bewohner eines der Häuser, soll mittels einer Gasexplosion Selbstmord begangen haben. Die Flammen griffen auf die beiden Nachbarhäuser über.


Drei Reihenhäuser in der Wulzendorfstraße 104 im 22. Wiener Gemeindebezirk gingen am Samstagnachmittag in Flammen auf. Um 17.30 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen, die mit 76 Mann im Einsatz ist. Um 20.00 Uhr konnte "Feuer aus" gegeben werden. Die Einsatzkräfte sind nach wie vor vor Ort, um Glutnester zu bekämpfen. 

Mann beging durch Explosion Selbstmord

Nach Angaben der Polizei soll der 44-jährige Peter K., der in dem inzwischen eingestürzten Haus allein lebte, Selbstmord begangen haben. Der Mann hatte mittels Aufdrehen der Gaszufuhr eine Explosion herbeigeführt, die das Gebäude komplett zerstört hat. Seine Leiche liegt noch unter den Trümmern seines Hauses begraben.

Nebenhäuser teilweise eingestürzt

Die Flammen griffen dann auf die Nebenhäuser über, die teilweise einstürzten. Aus einem der Häuser konnten eine Mutter mit ihrer Tochter gerettet werden, das andere stand zum Zeitpunkt der Explosion leer. Für die Frau und ihr Kind wurde ein Ersatzquartier gesucht.

Die Einsatzkräfte konnten wegen der Flammen nicht in die Häuser gelangen und mussten ausschließlich von außen löschen. Die Trümmer sollen bis zu 50 Meter weit geflogen sein.

Anrainer berichteten, dass der 44-Jährige vor einiger Zeit Selbstmordabsichten geäußert hat.

APA/Red.
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