Jener Keller in Amstetten, in dem Josef Fritzl seine Tochter 24 Jahre lang gefangen gehalten und missbraucht hat, ist nach zwei Wochen Arbeiten nun endgültig zubetoniert. Jetzt soll das Haus verkauft werden. Drei Interessenten gibt es bereits.
Jener Keller in Amstetten, in dem Josef Fritzl seine Tochter 24 Jahre lang gefangen gehalten und missbraucht hat, ist nach zwei Wochen Arbeiten nun endgültig zubetoniert. Drei Interessenten gibt es bereits.
Das Haus inklusive Kellerräume, in denen Josef Fritzl seine Tochter und deren Kinder jahrelang eingesperrt und gefoltert hat, soll nun verkauft werden. Bislang haben sich drei Interessenten gemeldet. „Das Interesse, das bisher gegeben war, war von Bauträgerseite her", sagt Masseverwalter Walter Anzböck. "Nachdem es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt, sind also Bauträger an einer Revitalisierung oder an einem Neubau interessiert.“ Geht es nach Anzböck, soll das Haus bis Jahresende verkauft sein.
Durch Löcher, die in die Decke gebohrt wurden, wurden 300 Tonnen Spezialbeton in den Keller eingelassen. Die fünf Räume wurden damit für immer unzugänglich gemacht, sagt Anzböck.