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Drei Kinder mussten im Dreck in der Wüste hausen

Heute Redaktion
13.09.2021, 21:24

Sie lebten zwischen Abfall und Kot: Die Polizei in Kalifornien hat drei Kinder befreit, die mit ihren Eltern in einem fensterlosen Bretter-Verschlag wohnten.

Ein neuer Fall von Kindesmisshandlung schockiert die USA: Bei einer Patrouille in San Bernardino County in Kalifornien haben Polizisten auf einem Grundstück in der Kleinstadt Joshua Tree eine aus Sperrholz gebaute Hütte entdeckt, in der drei Kinder seit rund vier Jahren mit ihren Eltern wohnten.

Der Bretter-Verschlag sei etwa einen Meter hoch, sechs Meter lang und drei Meter breit gewesen. Das Dach sei lediglich mit Planen abgedeckt gewesen. In der Hütte habe es weder fließend Wasser noch Strom gegeben. Wie die Behörde weiter mitteilte, lebten die Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren in unmittelbarer Nähe zu Müllhaufen und Menschenkot.

Eltern in Haft

Der 73-jährige Vater der Kinder, Daniel P., soll in einem verlassenen Wohnwagen ganz in der Nähe des Verschlags gelebt haben. In dem Wohnanhänger fanden die Polizisten 30 bis 40 Katzen.

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Die Kinder lebten in der Hütte mit der 51-jährigen Mutter Mona K. "Die Nahrungsmittelversorgung war unzureichend und die Bedingungen für die Kinder ungeeignet und unsicher", so die Ermittler. Sie betonten jedoch, dass die Kinder weder misshandelt noch gefangen gehalten worden seien.

Das Elternpaar wurde am Mittwoch verhaftet. Der Vorwurf lautet auf vorsätzliche Grausamkeit gegen Kinder, die Kaution wurde auf 100.000 US-Dollar festgesetzt. Die Minderjährigen wurden inzwischen in staatliche Obhut genommen.

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(kle)