Drei ÖSV-Läuferinnen schaffen Parallel-Quali in Lech

Katharina Liensberger
Katharina LiensbergerGepa
Im Parallel-Bewerb von Lech werden drei ÖSV-Läuferinnen an den Start gehen. Sechs rot-weiß-rote Skistars fuhren am Finale vorbei. 

In der Qualifikation in zwei Durchgängen, die zusammengerechnet wurden, war Weltmeisterin Katharina Liensberger die beste ÖSV-Dame. Die Lokalmatadorin landete mit 0,87 Sekunden Rückstand auf dem zehnten Platz, unmittelbar vor Elisa Mörzinger (+0,94). Als dritte rot-weiß-rote Läuferin steht auch Stephanie Brunner im Finale der besten 16. Die Tirolerin hatte als 14. 1,09 Sekunden Rückstand. 

Liensberger, die nach einer Erkältung geschwächt an den Start gegangen war, blickte bereits Richtung Finalläufe. "Ich weiß, dass ich jetzt meine Kräfte sammeln muss, aber freue mich schon, wenn es weitergeht." Mörzinger kann den Zweikampf auf der Piste kaum erwarten. "Das K.o.-System liegt mir, das hat noch mehr Adrenalinschub."

Sechs ÖSV-Läuferinnen out

Katharina Truppe als 20. (+1,33), Chiara Mair mit Rang 23 (+1,46), Katharina Gallhuber als 28. (1,73), Franziska Gritsch mit Platz 29. (+1,76), Stephanie Resch als 35. (+1,96) und Katharina Huber mit Platz 36 (+2,11) haben den Sprung ins Finale deutlich verpasst. 

Die Bestzeit stellte überraschend die Norwegerin Thea-Louise Stjernesund (84,05) auf, verwies die Slowenin Andreia Slokar (+0,42) und ihre norwegische Landsfrau Kristin Lysdahl (+0,49) dweutlich auf die Plätze. 

Klappen-Probleme

In den zweiten Läufen sorgte die Start-Automatik für Unruhe. Bei der US-Amerikanerin Paula Moltzan, bei Brunner und Marie-Therese Tviberg hatte sich die Startklappe auf dem roten Kurs nicht geöffnet. Die Läuferinnen durften noch einmal an den Start gehen. Die sichtlich nervöse Moltzan war in den letzten Toren zu Sturz gekommen, schied aus. 

"Ich hab gleich gemerkt, dass das Tor nicht aufgeht, das kann passieren. Aber ich bin im Fokus geblieben, hab gleich gesagt, dass ich noch einmal starten möchte. Ich glaub, ich hab das beste draus gemacht", strahlte Brunner. 

Das Finale mit den besten 16 Läuferinnen der Qualifikation startet um 17 Uhr. 

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