Drei Rinder in Kärntner Stall qualvoll verendet

Auf einem Hof in Hüttenberg wurden drei verendete Rinder gefunden. Sie sollen verhungert sein, auch ein Stromschlag wird nicht ausgeschlossen.

Der Stall, in dem sich die schlimme Vernachlässigung der Tiere zugetragen haben soll, befindet sich in St. Johann am Pressen in der Kärntner Gemeinde Hüttenberg. Der Hof wird aktuell von einem Landwirt gepachtet. Ein anonymer Zeuge brachte den Vorfall zur Anzeige.

Im Zuge eines Lokalaugenscheins fand ein ORF-Reporter drei tote Rinder im verschmutzten Stall vor. Die Behörden ermitteln nun, ob und weshalb die Tiere vernachlässigt wurden.

Laut einem "ORF Kärnten"-Bericht hatte sich Landesveterinär Holger Remer am Freitag bereits ein Bild vom Hof gemacht und berichtete: "Der Stall war voller Wasser, durch den Frost dürfte ein Wasserrohr geborsten sein." Er bestätigte außerdem den Verdacht auf Tierquälerei. Drei weitere Rinder, die sich noch dort befanden, wurden in einen anderen Stall gebracht. Der Landwirt dürfte mit den beiden Höfen überfordert sein, so die erste Vermutung des Tierarztes.

Die Todesursache der drei verendeten Rinder müsse nun untersucht werden. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tiere durch einen Stromschlag starben. Auch wenn die Kadaver stark ausgetrocknet waren, müssen die Tiere nicht unbedingt verhungert sein, sagte Remer.

Ob ein Fall von Tierquälerei vorliegt, muss nun die Bezirkshauptmannschaft entscheiden.

(red)

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