Gleich zwei schwere Badeunfälle haben sich am Sonntag in Tirol ereignet. In St. Johann dürfte eine Fünfjährige der Geistesgegenwart eines Schwimmbadbesuchers ihr Leben verdanken. Der 34-Jährige bemerkte das im Wasser treibende Kind, das reanimiert werden konnte. In Stans erlitt ein 33-Jähriger nach Angaben der Polizei bei einer Rutsche schwere Halswirbelverletzungen. Dazu rettete ein Arzt einen Wiener aus dem Faaker See. Ihn hatten die Kräfte verlassen.
Gleich zwei schwere Badeunfälle haben sich am Sonntag in Tirol ereignet. In St. Johann dürfte eine Fünfjährige der Geistesgegenwart eines Schwimmbadbesuchers ihr Leben verdanken. Der 34-Jährige bemerkte das im Wasser treibende Kind, das reanimiert werden konnte. In Stans erlitt ein 33-Jähriger nach Angaben der Polizei bei einer Rutsche schwere Halswirbelverletzungen. Dazu rettete ein Arzt einen Wiener aus dem Faaker See. Ihn hatten die Kräfte verlassen.
Die Fünfjährige trieb bereits leblos im Sprungbecken des Schwimmbades. Gemeinsam mit dem Bademeister begann der Schwimmbadbesucher, die Bewusstlose zu beatmen. Das Mädchen wurde von der Rettung St. Johann in Tirol ins Bezirkskrankenhaus St. Johann gebracht und stationär aufgenommen.
Im Schwimmbad Stans hatte der 33-Jährige auf den Knien die Rutsche benützt. Bevor er ins Wasser kam, kippte der Mann nach hinten und schlug sich dabei vermutlich den Kopf an. Die Bademeisterin zog den reglosen Mann mit anderen Badegästen aus dem Wasser. Der Verunglückte musste in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen werden.
Und: Ein 31 Jahre alter Urlauber aus Wien ist von einem 58 Jahre alten Arzt aus Graz aus dem Faaker See in Kärnten gerettet worden. Laut Polizeiangaben hatten den Wiener beim Schwimmen rund 400 Meter vom Ufer entfernt die Kräfte verlassen. Der Steirer hörte die Hilferufe und fuhr mit einem Ruderboot auf den See. Der Mann wurde gerettet und ins Landeskrankenhaus Villach gebracht.