Drei "Sittenwächter" bleiben straffrei

Eine Männer-Gruppe hatte einer oben ohne badenden Frau mit Missbrauch gedroht, sie wurden angezeigt. Nun sind drei von vier Verfahren eingestellt worden.
Die "Heute"-Story um die bärtige Bande sorgte für Wirbel: Fotograf Thomas Busek lag mit einer Freundin am Ufer eines Waldsees in Breitenfurt (NÖ), als die Tschetschenen auftauchten, die Frau wüst beschimpften und ihr mit Vergewaltigung drohten.

Grund: Sie trug keinen BH. Busek filmte die Szene mit, die Männer wurde ausgeforscht und einvernommen. Im April muss sich der Rädelsführer wegen Nötigung vor Gericht verantworten.

Bei den drei anderen wurde das Verfahren eingestellt, weil sie den Bandenkopf beruhigt hätten. "Eine glatte Lüge", so Busek. Stattdessen sollen ihn die Männer regelrecht bejubelt haben.

CommentCreated with Sketch.125 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Haben laut gelacht"

Busek weiter: "Sie haben ihn bestärkt und laut gelacht. Deren Wert hat in Europa nichts zu suchen."



Bei allen vier "Sittenwächtern" handelt es sich um anerkannte Flüchtlinge. Im Zuge ihrer Einvernahme wurde auch das Umfeld der Männern auf radikal-islamische Hintergründe überprüft werden. Die Aussagen, die im Video zu hören sind, würden solche Hintergründe erahnen lassen, heißt es.

Im Falle einer Verurteilung droht dem Beschuldigten sechs Monate bis fünf Jahre Haft.

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Heute am Punkt_15.03.2018
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(red)

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