Drei Stationen am Wiener AKH für Corona geräumt

Im AKH WIen wurden nun drei Stationen für Corona-Patienten freigeräumt.
Im AKH WIen wurden nun drei Stationen für Corona-Patienten freigeräumt.Bild: picturedesk.com
Die Stationen sind für Patienten vorgesehen, die nur am AKH behandelt werden können. Eigentliches "Corona-Spital" bleibt das KFJ.

Mit rund 1.800 Betten und jährlich über 550.000 ambulanten und über 78.000 stationären Betreuungen ist das Allgemeine Krankenhaus Wien das größte Spital Österreichs. Und wird nun auch zum größten Corona-Back Up.

Wie der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) nun bekannt gab, wurde in den vergangenen Tagen fleißig geräumt, um Platz für drei neue Coronavirus-Stationen zu machen.

Dazu mussten Patienten auf andere Stationen verlegt und Umbauarbeiten vorgenommen werden. Nötig wurde auch die Installation zusätzlicher Lüftungssysteme und Unterdruckvorrichtungen, heißt es.

SMZ Süd bleibt Hauptversorger, AKH für Spezialfälle

Für "normale" Covid-Fälle sei das AKH aber nicht vorgesehen. Als Hauptversorger fungiert weiterhin das Kaiser-Franz-Josef-Spital/SMZ Süd (Favoriten). Daneben stehen auch Kapazitäten im Wilhelminenspital (Ottakring), im Krankenhaus Hietzing und im Donauspital/SMZ Ost (Donaustadt) bereit.

Im AKH sollen nur Patienten stationär aufgenommen werden, die positiv auf den Covid-Virus getestet wurden und die an Krankheiten oder Gebrechen leiden, die nur im AKH behandelt werden können, weil es dort die nötige medizintechnische Infrastruktur gibt, wurde betont.

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