Drei Tage Waffenruhe, Israel zieht Truppen ab

Bild: Tsafrir Abayov (AP)
Israel und Vertreter der Palästineneser haben sich auf eine dreitägige Waffenruhe im Gazastreifen geeinigt. Für die Dauer der Waffenruhe will die israelische Armee alle Einheiten aus dem Gazastreifen zurückziehen. Zuvor hatte Israel bekannt gegeben, alle bisher bekannten Tunnel aus dem Gazastreifen zerstört zu haben.
. Für die Dauer der Waffenruhe will die israelische Armee alle Einheiten aus dem Gazastreifen zurückziehen. Zuvor hatte Israel bekannt gegeben, alle bisher bekannten Tunnel aus dem Gazastreifen zerstört zu haben.

Am Abend haben sich Israel und palästinensische Vertreter auf eine dreitägige Feuerpause im Gazastreifen geeinigt. Die Waffen sollten ab Dienstag 07.00 Uhr (MESZ) für 72 Stunden ruhen. Zudem lädt Kairo hochrangige israelische und palästinensische Delegationen ein, um über eine langfristige Waffenruhe zu beraten.

Die israelische Armee hat angekündigt, dass mit Beginn der Waffenruhe am Dienstagmorgen alle Truppen komplett aus dem Gaza zurückgezogen sein werden. "Die israelischen Streitkräfte werden in defensive Positionen außerhalb des Gazastreifen positioniert werden, und wir werden diese defensive Positionen halten", sagte Armeesprecher Peter Lerner gegenüber Reportern.

32 Hamas-Tunnel zerstört

Nach eigenen Angaben haben die israelische Streitkräfte seit Beginn der Militäroffensive 32 Tunnel der Hamas im Grenzgebiet zerstört. "Wir haben diese Bedrohung ausgeräumt", sagte Militärsprecher Peter Lerner am Dienstag kurz vor Beginn einer dreitägigen Waffenruhe. Die radikal-islamische Organisation habe nach seinen Informationen 100 Millionen Dollar in diese Tunnel investiert.

Am Montag hatte Israel einseitig eine siebenstündige Feuerpause ausgerufen. Nach Ablauf der Frist kündigte Regierungschef Benjamin Netanyahu an, der Militäreinsatz werde "erst enden, wenn für einen dauerhaften Zeitraum Ruhe und Sicherheit für Israels Bürger hergestellt sind. Luftangriffe und Bodenangriffe gingen weiter.

Palästinenser attackierte Bus mit Bagger

Davor hatte ein Attentäter in Jerusalem mit einem Bagger einen Autobus angegriffen. Dabei tötete er einen Fußgänger und verletzte mehrere Businsassen, bevor er von Sicherheitskräften niedergestreckt wurde. Behörden gehen von einem terroristischen Hintergrund aus.

 

‎.


Ein Passant hielt die Bagger-Attacke mit einem Handy fest. Darauf ist zu sehen, wie der Bagger immer wieder auf den Bus eindrischt. Dabei wurde auch ein Fußgänger getroffen, der noch an Ort und Stelle seinen schweren Verletzungen erlag. Zuletzt kippte der Bagger den Bus auf die Seite. Mehrere Businsassen wurden dabei verletzt. Sicherheitskräfte erschossen den palästinensischen Baggerfahrer.
Nav-Account heute.at Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen