Tragisches Ereignis in der Nacht auf Samstag: Brand eines Einfamilienhauses in Enzersdorf an der Fischa (Bruck an der Letiha) forderte drei Todesopfer. Der Hauseigentümer (67), seine Lebensgefährtin aus China (48) und deren Tochter (26) wurden im Schlaf von dem Feuer überrascht. Für sie kam jede Hilfe zu spät.
Nachbarn waren kurz nach 3 Uhr auf den Brand in dem Einfamilienhaus in der Reisenbachsiedlung in Enzersdorf an der Fischa aufmerksam geworden. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr. Insgesamt rückten elf Wehren mit 120 Mann, laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger, aus.
Beim Eintreffen der Silberhelme stand das Haus bereits in Vollbrand und die Flammen schlugen aus den Fenstern und dem Dach. Unter Einsatz von Atemschutz und mit einem umfassenden Löschangriff von außen und innen gelang es den Einsatzkräften eine weitere Ausbreitung des Feuers beziehungsweise ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser zu verhindern.
Löscharbeiten dauerten bis in der Früh
Erst als der Brand gelöscht war, konnten die Florianis ins innere vordringen und nach Bewohnern suchen. Es wurden jedoch nur mehr drei Tote entdeckt. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Wahrscheinlich handelt es sich bei den Opfern um die Bewohner des Hauses. Sie dürften im Schlaf vom Feuer überrascht worden sein.
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Früh an. Auch die Polizei war am Einsatzort. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt, Ermittler nahmen die Erhebungen auf.