Dreifaltigkeitssäule in Linz soll abgerissen werden

Aufregung um die Linzer Pestsäule am Hauptplatz. Sie sollte eigentlich restauriert werden, doch Zettel am Baustellenzaun, kündigen anderes an.
Mehr als 300 Jahre ist die Dreifaltigkeitssäule (sie ist eine Pestsäule) nun schon alt. Der Zahn der Zeit nagte an ihr, sie sollte nun eigentlich saniert werden. Oder doch nicht?

Einige Zettel am Baustellenzaun, der derzeit rund um die Säule aufgebaut ist, kündigen Unvorstellbares an. Unter dem Titel "Neugestaltung der Dreifaltigkeitssäule – zur Erhaltung eines zeitgemäßen Stadtbildes", ist auf den Zetteln ein Bild zu sehen, das so gar nichts mit der 300 Jahren alten Säule zu tun hat.

E-Scooter als Denkmal



CommentCreated with Sketch.2 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Die fehlt nämlich, bis auf den Sockel, völlig. Stattdessen ist ein E-Scooter auf dem Sockel zu sehen. Kostenpunkt der "Neugestaltung": 1,2 Millionen Euro.

Der Zettel wirkt amtlich. Als Auftraggeber wird "Linz - für Infrastruktur und Kommunaldienste" angeführt. Unterstützt wird das Projekt angeblich vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Aber: Natürlich stimmt das alles nicht. Die Säule wird "nur" restauriert, Linz bekommt kein E-Scooter-Denkmal.

Also alles nur Satire, und eine durchaus gelungene, wie wir meinen…

Bleibt am Ende die Frage, wer dafür verantwortlich ist? Zweckdienliche Informationen an ooe-redaktion@heute.at.

(gs)

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